Test Gitarre

Nullbund - Was ist ein Nullbund

Nullbund
Nullbund mini
Nullbund mini 1
Wenn eine Gitarre einen Nullbund besitzt, bedeutet das, dass sie einen Bund ziemlich direkt hinterm •Sattel• hat, über den die Saiten geführt werden. Dies führt dazu, dass die Saiten immer auf einem Bund aufliegen und so offen und gedrückte Saiten genau denselben Klang besitzen.

Der Nullbund sollte der höchste Bund sein, damit man Leersaiten richtig anschlagen kann und ein "Schnarren" verhindert wird. Bei starker Erhöhung nennt man ihn dann "erhöhten Nullbund" oder "unechten Nullbund". Ein "echten Nullbund" hat man, wenn er fast die gleiche Höhe wie die nächsten Bünde besitzt. Damit bestimmt der Nullbund auch maßgebend die Saitenlage einer Gitarre. Durch ihn wird der •Sattel• unwichtiger, da er im Grunde nichts mehr mit dem Klang zu tun hat und nur noch den Abstand zwischen den Saiten bestimmt. Außerdem verschleißt ein metallener Nullbund normalerweise nicht so schnell, wie ein •Sattel•, der aus weniger widerstandsfähigem Material hergestellt wird.

Da der Nullbund offensichtlich nur Vorteile mit sich bringt, sollte man meinen, dass es nur Gitarren mit ihm geben sollte. Doch beim Bending, also beim Ziehen der Saiten stört der Nullbund doch sehr. Normalerweise halten die Kerben des •Sattel•s die Saiten fest, so dass man beim Ziehen eine gewisse Kontrolle über die Saiten hat. Bei einer Gitarre mit Nullbund verschiebt man dadurch aber die Saite auf dem Bund, was das Bending erschwert und dazu führen kann, dass die Saite nicht automatisch wieder in ihre Ursprungslage zurückkehrt.

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